Apple iPad Mini

Quelle: Apple

Da hat Apple aber wirklich etwas geboten: Wer bei der Veranstaltung am Dienstagabend lediglich mit dem iPad Mini gerechnet hatte, dürfte sich verwundert Augen und Ohren gerieben haben. Denn neben dem Schrumpf-Tablet gab es auch gleich ein neues iPad, einen neuen iMac sowie ein MacBook Pro.

Das iPad Mini weist ein Display mit 7,9 Zoll (200 Millimeter) mit 1024 x 768 Pixel auf, hat also die selbe Auflösung wie das iPad 2, weshalb die nativ für das Tablet entworfenen Apps – mittlerweile 275.000 an der Zahl – ohne Anpassung auch auf dem Mini laufen. Es soll 7,2 Millimeter dünn sein und 308 Gramm wiegen. Im Vergleich zum Nexus 7 soll die Darstellung im Browser um 50 Prozent größer sein, im Querformat gar um 67 Prozent. Im Inneren arbeitet der A5-Dual-Core-Prozessor des iPad 2 und iPhone 4S. Die Kamera schießt Fotos mit 5 Megapixel und zeichnet Videos in Full HD auf. Auf der deutschen Website von Apple sind bereits die hiesigen Preise zu finden: Für die Version mit 16 Gigabyte Speicher und WLAN werden 329 Euro fällig, für 32 Gigabyte 429 Euro und für 64 Gigabyte 529 Euro. Die jeweiligen Versionen mit UMTS/LTE kosten 459, 559 und 659 Euro . Ab Donnerstag kann das Mini vorbestellt werden, der Verkauf der WLAN-Version startet am 2. November. Das UMTS/LTE-Modell soll später im November folgen.

Darüber hinaus schickt Apple das gerade mal ein halbes Jahr alte iPad 3 quasi in Rente: Das iPad 4 soll mit seinem neuen A6X-Prozessor doppelt so viel Rechenkraft haben und auch doppelt so viel Grafikleistung bringen. Zudem soll der WLAN-Empfang optimiert worden sein und natürlich kommt das Gerät mit dem neuen, kleinen „Lightning“-Anschluss. Das Display bleibt mit 10 Zoll (254 Millimeter) gleich. Die kleinste Version mit 16 Gigabyte Speicher und WLAN kostet 499 Euro, mit 32 Gigabyte Speicher beträgt der Preis 599 Euro, mit 64 Gigabyte 699 Euro. Für die Versionen mit UMTS und LTE werden 629, 729 oder 829 Euro fällig. Das entspricht den aktuellen Preisen für das iPad 3. Einen Termin für das iPad 4 hat Apple zwar nicht explizit genannt, doch der Aufbau der Website von Apple legt den Eindruck nahe, dass auch das neue iPad ab 26. Oktober vorbestellbar und ab 2. November lieferbar ist.

So ganz nebenbei kündigte Apple-Chef Tim Cook auch noch einen neuen iMac an, der so flach ist, dass er aussieht, als handle es sich lediglich um ein Display. Es wird zwei Versionen mit 21,5 und 27 Zoll geben, die Auflösungen betragen 1920 x 1080 sowie 2560 x 1440 Pixel. Als Prozessoren dienen Intels Quad-Cores i5 und i7, der Speicher soll bis zu 3 Terabyte betragen, der Arbeitsspeicher 8 Gigabyte fassen. Die Preise beginnen bei 1799 Dollar, ausgeliefert wird der neue iMac ebenfalls ab November.

Nicht zuletzt wird es neben einem Mac Mini auch ein neuen MacBook Pro geben: Das 13-Zoll-Modell weist 2560 x 1600 Pixel auf, die 15-Zoll-Variante 2880 x 1800 Pixel. Das ist eine viermal höhere Auflösung als zuvor. Die Bildschirme sollen 75 Prozent weniger reflektieren und dabei einen um 29 Prozent höheren Kontrast liefern. Mit 18 respektive 19 Millimetern sind die neuen MacBooks enorm flach, das Gewicht liegt bei 1,62 beziehungsweise 2,02 Kilogramm. Das kleine Notebook kommt mit einem 2,5 Gigahertz-Dual-Core-Prozessor Core i5, das große mit einem i7-Vierkerner mit 2,3 oder 2,6 Gigahertz. Die Preise betragen 1749 und 2049 Euro für das 13-Zoll-Gerät, beim 15-Zöller werden 2279 respektive 2899 Euro fällig. Alle Modelle sollen ab sofort verfügbar sein.

Weitere Details finden sich im Live-Ticker zum Event.

PR-Video von Apple zum iPad Mini:

apple.com (iPad Mini), apple.com (iPad 4), apple.com (iMac), apple.com (MacBook Pro)

Apple iPad Mini

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Apple iPad 4

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Apple iPad 4

Apple iMac
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Apple MacBook Pro
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Eine Antwort auf Apple stellt iPad Mini vor. Und ein neues iPad. Und iMac. Und MacBook.

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