Quelle: Google

Komfortabel und doch sicher sein soll die Methode, mit der sich Mobiltelefone entsperren lassen. Gesichtserkennung gehört nicht dazu – auch nicht unter Android 4.1 alias Jelly Bean. Das mit Android 4.0 eingeführte „Face Unlock“ erkennt zwar das zuvor eingescannte Gesicht seines Besitzers, lässt sich aber ganz einfach austricksen, indem ein Foto der betreffenden Person vor die Frontkamera gehalten wird. Mit der kürzlich vorgestellten Version 4.1 wird „Face Unlock“ um die „Liveness“-Funktion ergänzt, die ebendiesen Trick ausgrenzen will, indem die Software überprüft, ob es sich um ein Foto oder eine lebende Person handelt. Dies geschieht, indem „Face Unlock“ nun erkennt, ob das Gesicht vor der Kamera blinzelt. Doch auch das lässt sich spielend leicht simulieren, indem das Foto in zwei Versionen verwendet wird: einmal mit offenen und einmal mit geschlossenen Augen. Es bleibt also leider dabei: Auch unter Android 4.1 stellt die Entsperrung per Gesichtserkennung nicht mehr as eine Spielerei dar. Um das lästige Eintippen der PIN kommt nicht herum, wer auf Nummer sicher gehen will.

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(derzeit als „privat“ gekennzeichnet)

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4 Antworten auf „Face Unlock“ auch unter Android 4.1 nicht sicher

  1. mobiwatch.de sagt:

    Oha, Danke für den Hinweis, werde den Artikel gleich mal entsprechend überarbeiten!

  2. mobiwatch.de sagt:

    Schon richtig. Wobei „Aufregung“ vielleicht auch übertrieben ist, mehr ein Hinweis – damit niemand glaubt, es handle sich nun vielleicht doch um eine sichere Methode. Vor allem jene, die eben nicht so tief in der Materie stecken …

  3. Frank Heuser sagt:

    btw: das Video wurde inzwischen auf „privat“ gesetzt!

  4. Frank Heuser sagt:

    Hat ja auch nie einer behauptet, dass das sicher ist. Darum verstehe ich die (erneute) Aufregung auch nicht.

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