Quelle: Samsung

Am Mittwochabend stellte Samsung auf der IFA erwartungsgemäß den Nachfolger seines Smartphone-Tablet-Zwitters Galaxy Note vor. Wanderte der Erstling mit seinem 5,3 Zoll (127 Millimeter) großen Touchscreen bereits auf der Grenze, verschiebt das Galaxy Note 2 mit seiner 5,5-Zoll-Super-AMOLED-Mattscheibe (140 Millimeter) die Trennlinie noch ein wenig weiter. Wobei das Gehäuse selbst mit 81 x 151 x 9,4 Millimetern kaum größer ausfällt als das des Vorgängers mit 83 x 147 x 9,9 Millimetern, und auch das Gewicht bleibt mit 180 statt 178 Gramm nahezu gleich. Leider reduziert sich die Auflösung ebenfalls: Statt 800 x 1280 kommen nun lediglich 720 x 1280 Bildpunkte zum Einsatz, was in Kombination mit der größeren Mattscheibe zu einer Schärfe von etwa 108 statt 127 Pixel pro Quadratmillimeter führt. Pluspunkte sammelt wiederum der hauseigene Quad-Core-Prozessor Exynos 4412 mit 1,6 Gigahertz, der zusammen mit dem 2 Gigabyte fassenden Arbeitsspeicher einen mächtigen Rechenhubraum ergibt. Der Speicher soll wie beim Galaxy S III wahlweise 16, 32 oder 64 Gigabyte betragen und kann mittels Micro-SD-Karte erweitert werden. Der Akku fasst mit 3100 mAh deutlich mehr Energie als sein Vorgänger, die Kamera schießt weiterhin Fotos mit 8 Megapixel, als Betriebssystem dient Android 4.1 „Jelly Bean“. Sogar ein LTE-Empfänger wurde verbaut; ob dieser aber auch in den Geräten für Deutschland erhältlich sein wird, steht derzeit noch in den Sternen. Nicht zuletzt hat Samsung auch den Stylus verbessert, der ganz neue Funktionen ermöglicht, beispielsweise eine Vorschau auf Objekte innerhalb eines Ordners oder des Kalenders indem der Stift lediglich darüber schwebt, den Bildschirm aber noch nicht berührt. Diese Idee erinnert an die „Floating Touch“-Technologie des Sony Xperia Sola. Das Note 2 soll ab Oktober in Weiß und Blau erhältlich sein, Preise nannte Samsung noch nicht.
t3n.de, androider.de

Update
Die ersten Hands-On-Videos des Galaxy Note 2 finden sich langsam auf YouTube ein, hier ein erster Eindruck:

HTC stellt Desire X vor: Solide Mittelklasse
Update – Samsung Galaxy Camera: Android und Touchscreen, trotzdem kein Handy
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