Apple iPhone 5 Chip A6

Quelle: Apple

Apple verrät seit jeher nicht, aus welchen Komponenten seine Prozessoren bestehen. So hieß es auch beim iPhone 5 lapidar, es handle sich um einen A6-Chip. Was genau sich hinter dieser Bezeichnung verbirgt: unklar. Nun haben die Kollegen von AnandTech anhand eines Codes auf einer Abbildung des Chips einen Teil des Geheimnisses lüften können. Dort war nämlich die Zeichenfolge „K3PE7E700F-XGC2“ zu erkennen. Diese fand man in den Teilelisten von Samsung wieder und sie verrät, dass es sich um einen Arbeitsspeicher von 1 Gigabyte handelt, der mit 32 Bit im Dual-Channel-Modus bei 1066 Megahertz betrieben wird. Kurzum: Die errechnete Datentransferrate beträgt 8.528 Megabyte pro Sekunde, was im Vergleich zu den 6.400 Megabyte pro Sekunde des A5-Prozessors im iPhone 4S und iPad 2 einen Zuwachs von einem Drittel entspricht. Der Arbeitsspeicher des A5X-Prozessors des iPad 3 bleibt aber mit einem Datendurchsatz von 12.800 Megabyte pro Sekunde unangefochten, was angesichts der Ansteuerung eines Touchscreens mit 2048 x 1536 Bildpunkten oder 3,15 Megapixel nicht verwundert. Zum Vergleich: Die Mattscheibe des iPhone 5 besteht aus 1136 x 640 Bildpunkten, also umgerechnet 0,73 Megapixel. Im Verhältnis zur Display-Auflösung ist der Speicher des iPhone 5 aber fast dreimal potenter, was eine rasante Nutzeroberfläche verspricht. Ab 21. September wissen wir mehr: Da kommt das iPhone 5 nach Deutschland, und selbstverständlich wird mobiwatch das neue Apple-Handy testen.
anandtech.com

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