O2 LTE

Quelle: O2 Telefonica

LTE krankt derzeit noch – von den überzogenen Preisen einmal abgesehen – an zwei Problemen: am mangelnden Ausbau der Netze und am geringen Komfort in der Praxis. Während sich Ersteres im Laufe der Zeit ändern wird, war die weitere Praxis in Bezug auf Letzteres ungewiss. Damit ist gemeint, dass sich derzeit keine Telefonate per LTE führen lassen. Soll ein Gespräch begonnen oder angenommen werden, muss das Telefon die LTE-Verbindung und somit auch die Daten-Session beenden, um ins UMTS- oder GSM-Netz zu wechseln. Das kostet nicht nur Zeit, sondern bedeutet auch, dass sich der Nutzer anschließend erneut einloggen muss wenn er beispielsweise Online-Banking betreibt.
O2 Telefónica ist der Lösung des Problems jetzt einen entscheiden Schritt näher gekommen: Weltweit erstmals ist es gelungen, nicht nur ein Telefonat per LTE zu führen (Voice over LTE), sondern dieses auch an eine UMTS-Station zu übergeben (Handover), sobald sich der Nutzer aus der Reichweite der LTE-Funkzelle bewegt. Im UMTS-Netz wurde dann als herkömmlicher Sprachanruf nahtlos fortgeführt. Allerdings erst einmal nur im Labor, wenngleich unter „Realbedingungen“. Wann die Kunden von O2 im echten Netz in den Genuss dieser Funktion kommen, ließ O2 leider unerwähnt. Vermutlich gibt der Netzbetreiber weitere Details Ende Februar auf dem Mobile World Congress bekannt.
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