Blackberry Z10

Foto: Blackberry, Composing: mobiwatch

Nie war die Anzahl der Apps für eine Plattform wichtiger als heute: Keine Apps, keine Käufer. iOS und Android sind mit an die eine Million Anwendungen führend, die Nachzügler Windows Phone und Blackberry geben sich alle Mühe, schnellstmöglich aufzuholen. Nun schein es aber, als ob die von Blackberry genannte Summe von mehr als 120.000 bei näherer Betrachtung zumindest in Schieflage geraten würde: Offenbar stammt etwa ein Drittel dieser Apps – immerhin stolze 47.000 – von einem einzigen Anbieter in China. S4BB nennt sich das Unternehmen, das zwar durchaus auch nützliche Apps wie Screenshot-Tools, Barcode-Scanner und Kamera-Apps in die Blackberry World hochgeladen hat, doch finden sich auch zahlreiche als Apps getarnte eBooks mit abgelaufenem Urheberrechtsschutz wie Charles Dickens‘ Weihnachtsgeschichte („A Christmas Carol“) oder Reiseführer zu höchst frequentierten Zielen wie Aappilattoq in Grönland mit ganzen 30 Einwohnern. Blackberry selbst mag zwar nicht Urheber solcher Angebote sein, hat diese aber – fahrlässig oder sehenden Auges – zugelassen, ja sogar durch diverse Developer-Programme gefördert, bei denen es zeitweilig pro hochgeladener App eine Prämie von 100 Dollar gab oder auch Sicherungszahlungen versprochen wurden für den Fall, dass eine App mehr als 1.000 und weniger als 10.000 Dollar einbrachte. Dass ein einzelner Anbieter 47.000 Apps veröffentlicht hat, dürfte Blackberry kaum entgangen sein. Aber das beweist wieder einmal, dass nackte Zahlen nur die halbe Wahrheit erzählen: Wichtig ist die Qualität, nicht die Quantität …
berryreview.com, spiegel.de

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