Fazit + Testwertung: Punktelle Fortschritte

Review of: Honor 6X
Test:
Lutz Herkner

Reviewed by:
Rating:
4
On 29. Januar 2017
Last modified:10. März 2017

Summary:

Das Honor 6X löst das 5X ab und kommt mit Dual-Kamera sowie Aluminium-Gehäuse. Alle Infos, Ergebnisse und Unterschiede im ausführlichen Test …

Honor 6X

Foto: mobiwatch

Der Prozessor des Honor 6X hat sich im Vergleich zum Vorgänger, dem Honor 5X, deutlich gesteigert: Statt 30 liegt der Novize nun lediglich 7 Prozent unter dem aktuellen Durchschnitt. Und schafft damit bei aufwändigen Games wie „Dead Trigger 2“ immerhin 58 von 60 maximal möglichen Bildern pro Sekunde. Das dürften den Meisten vollauf reichen.

Darüber hinaus verdoppelte sich der Speicher von 16 (netto: 8) auf nunmehr 32 (netto: 20,9) Gigabyte: Das ist für den Preis von 249 Euro weit mehr als üblich. Außerdem unterstützt der Proband nun USB On-the-Go sowie NFC, und nicht zuletzt empfängt er Daten mit nominal 300 statt 150 Megabit.

Die Qualität der Fotos konnte sich dank der Doppel-Kamera ebenfalls verbessern, weil die zwei Linsen mehr Licht einfangen als die Standard-Optik des 5X. Allerdings bleiben Schärfe und Details suboptimal, weshalb es bei einem „Gut“ bleibt, mit dem das 6X sich glücklich schätzen darf. Hier kann der Proband die Hoffnungen an das neue System nicht ganz erfüllen. Vielleicht wäre ein optischer Bildstabilisator die bessere Wahl gewesen als eine zweite Kamera. Selfies schießt der Proband mit 8 statt 5 Megapixel. Die Videos in Full HD fallen noch unschärfer aus, doch weil der Autofokus nur höchstselten nachzieht, reicht es noch haarscharf zu einem ebenfalls wohlwollenden „Ausreichend“. Der Klang am Kopfhörerausgang entspricht dem des 5X: „Gut“.

Auch der wiederum fest verbaute Akku mit nunmehr 3.270 statt 3.000 Milliamperestunden bleibt hinter den Erwartungen zurück: 547 statt 520 Minuten im Laufzeittest stellen eine nur marginale Steigerung dar, mit der das 6X aktuell 9 Prozent über dem Durchschnitt liegt. Das sollte den meisten Normalnutzern reichen, um durch den Tag zu kommen, doch Intensivnutzer werden höchst wahrscheinlich tagsüber nachtanken müssen.

Die Haptik gefällt dank abgerundeter Kanten hinten und „2,5 D“-Glas vorn nennenswert besser als beim 5X, in der Handhabung wird nun leider „Tap 2 Wake“ vermisst. Trotz Alu-Gehäuse erweist sich auch das 6X als recht instabil, was aber nicht zwingend zu Problemen führen muss.

Der Rest ist weitgehend gleichgeblieben, einschließlich des mit 5,5 Zoll (139 Millimeter) üppigen Full-HD-Bildschirms, Bluetooth 4.1 und WLAN n ohne das 5-Gigahertz-Band.

Unterm Strich steigt das Honor 6X damit beim Preis-Leistungs-Verhältnis hervorragende 28 Prozent über dem Durchschnitt ein: Die meisten Neuheiten beginnen 30 bis 60 Prozent unter dem Mittel. Damit bietet es ebenso viel für sein Geld wie seinerzeit das Honor 5X; das inzwischen aber für 189 Euro zu haben ist und deshalb aktuell glatte 60 Prozent über Schnitt rangiert.

TEST-ERGEBNISSE AUF EINEN BLICK


Das Honor 6X eignet sich für Normalnutzer, die keine allzu großen Ansprüche an die Fotoqualität stellen und auf Videos verzichten können. Trotz Alu-Gehäuse sollten sie ein wenig Vorsicht im Umgang walten lassen. Doch es bietet viel fürs Geld und ansprechende Haptik + Optik obendrein. 29.01.2017 © mobiwatch.de

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