Fazit + Testwertung: Wer hätte das gedacht?

Test:
Lutz Herkner

Reviewed by:
Rating:
4
On 25. Februar 2017
Last modified:10. März 2017

Summary:

Das Samsung Galaxy A3 (2017) wartet mit neuem Prozessor, WLAN ac, optimierter Frontkamera, dickerem Akku und IP 68 auf. Alle Fakten und Resultate im Test ...

Samsung Galaxy A3 (2017)

Foto: mobiwatch

Intuitiv mag man das Samsung Galaxy A3 (2017) für zu teuer halten: 329 Euro für ein Smartphone mit 4,7-Zoll-Mattscheibe scheinen zu hoch gegriffen. Das bestätigen auch einzelne Preis-Relationen: So ist die Display-Auflösung von 720 x 1280 Pixel viel zu gering und auch der interne, erweiterbare Speicher ist mit läppischen 16 (netto: 7,5) Gigabyte arg knapp bestückt. Nicht zuletzt liegt die Leistung des Prozessors 19 Prozent unter dem Mittel, was ebenfalls zu wenig ist für diesen Betrag.

Und dennoch landet der Kandidat im Preis-Leistungs-Verhältnis aus Gesamtpunktzahl und aktuellen Kosten lediglich 7 Prozent unter dem Durchschnitt – während die meisten Neueinsteiger der Mittel- und Oberklasse zwischen 30 und 60 Prozent darunter einsteigen. Ein recht gutes Ergebnis mithin.

Der Grund dafür ist schnell gefunden: Mit schnellem LTE, WLAN ac, Bluetooth 4.2, NFC, UKW-Radio, Fingerabdruck-Sensor, IP 68 und exzellenter Verarbeitung sammelt das A3 (2017) tüchtig Punkte. Auch die Handhabung geht weitgehend leicht und intuitiv von der Hand. Nicht zuletzt hält der Akku stramme 35 Prozent länger durch als üblich, womit sogar Intensivnutzer gut durch den Tag kommen dürften ohne nachtanken zu müssen. Das neue A3 hat mithin alles, was Otto Normalnutzer braucht und ist dabei erfreulich stabil.

Einen Haken gibt es jedoch: die Kamera. Die 13-Megapixel-Fotos ernten nämlich lediglich ein „Befriedigend“, die Videos aufgrund des penetrant pumpenden Autofokus gar nur ein „Mangelhaft“. Der Klang am Kopfhörerausgang konnte immerhin ein glattes „Gut“ einheimsen.

Weshalb sich das Samsung Galaxy A3 (2017) unterm Strich für all jene eignet, die in Sachen Rechenkraft, Display-Auslösung sowie Fotoqualität keine allzu hohen Erwartungen hegen und auf Videoaufnahmen quasi verzichten können. Sofern das passt, bekommen Käufer ein solides, ergonomisch gelungenes und ausdauerndes Smartphone. Mit einer Preisvorstellung von 279 Euro hätte Samsung dennoch garantiert den Nerv von mehr Interessenten getroffen. Aber es ist ja nur eine Frage der Zeit, bis dieser Preis erreicht ist.

TEST-ERGEBNISSE AUF EINEN BLICK

Das Samsung Galaxy A3 (2017) bietet trotz magerer Display-Auflösung und Speicherkapazität insgesamt überraschend viel fürs Geld, ist stabil, handlich und enorm ausdauernd. Achillesferse ist die Kamera, die nur mittelprächtige Fotos und miserable Videos aufnimmt. Die Prozessorleistung sollte den meisten Normalnutzern reichen. 25.02.2017 © mobiwatch.de

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