Handhabung: Einstellungen optimiert

Test:
Lutz Herkner

Reviewed by:
Rating:
4
On 18. Februar 2017
Last modified:10. März 2017

Summary:

Samsung hat dem Galaxy A5 einmal mehr Update verpasst: Die dritte Generation ist nun staub- und wasserdicht nach IP 68. Der Test mit allen Ergebnissen …

Samsung Galaxy A5 (2017)

Foto: mobiwatch

Verarbeitung

An der Fertigungsqualität gibt es absolut nichts zu meckern: Das Samsung Galaxy A5 (2017) erweist sich als ebenso solide und stabil wie sein Vorgänger und die Flaggschiffe der Koreaner. Im Verwindungstest beispielsweise bewegt sich der Proband gefühlt nicht mal um Haaresbreite: hart wie ein Stein. Top! Die Rückseite besteht weiterhin aus Glas, ist nun jedoch etwas matter und zeigt Fingerabdrücke daher nicht ganz so extrem wie das A5 (2016), wie im folgenden Hands-on-Video zu sehen und auch im Vergleich des A3 (2017) vs A3 (2016) mit zwei schwarzen Exemplaren:

Betriebssystem

Ausgeliefert wird das neue A5 mit Android 6.0.1, das Update auf Android 7 „Nougat“ wird in jedem Fall kommen – die Frage ist nur, wann. Obwohl im Web Gerüchte kursieren, die Aktualisierung solle im Februar oder März starten, macht Samsung offiziell keinerlei Aussage zum Timing. Unklar ist derzeit auch noch, ob das Update Android 7.0 oder 7.0.1 bringt und damit womöglich auch gleich die Kompatibilität zum Daydream, der neuen VR-Plattform von Google; mehr Infos dazu im folgenden Video, das auch gleich die Daydream View vorstellt, die VR-Brille von Google:

Nutzeroberfläche

Die Koreaner haben zudem ihre Nutzeroberfläche „TouchWiz“ aktualisiert, insbesondere die Einstellungen. Farbe raus, Übersicht rein: Die Liste ist nun deutlich kürzer und tiefer gestaffelt, was die Schritte spürbarbeschleunigt. Positiv fällt zudem auf, dass am unteren Ende der meisten Seiten ein kleiner Kasten „Suchen Sie nach etwas Anderem?“ Verweise zu ähnlichen Themen bereithält. Clever! Das obige Hands-on-Video zum Galaxy A5 (2017) zeigt auch das.

Neben den Einstellungen hat Samsung auch die Icons angepasst, die Farben wirken dezenter. Was zusammen mit dem helleren ab Werk installierten Hintergrund zu dem Eindruck führen kann, die Kontraste des 2017-er-Modells seien geringer als beim Vorgänger. Was jedoch trügt, denn dies ist mitnichten der Fall, wie man erkennt, wenn man das selbe Foto auf beiden Display betrachtet:

Galaxy A5 (2017) Vergleich

Foto: mobiwatch

Neue Funktionen sind indes nicht hinzugekommen, den Split-Screen-Modus etwa beherrscht ja auch schon das 2016-er-Modell. Mit einer Ausnahme: dem „Always On“-Display. Damit meinen die Koreaner, dass im Standby-Modus Infos wie Datum, Zeit, Akkustand und Ereignisse wie etwa verpasste Anrufe eingeblendet werden. Wer beispielsweise das Samsung Galaxy S7 kennt, kennt auch dieses Feature. Und weil es sich dabei um dunkelgraue Schrift auf schwarzem Grund handelt, verbraucht das ganze nur wenig Strom, Samsung spricht von weniger als einem Prozent. Mehr dazu im folgenden Video zum S7:

Die weitere Handhabungswertung kommt jener des Vorjahresmodells gleich.

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