Fazit + Testwertung: Fast-Flaggschiff mit knickeriger Kamera

Test:
Lutz Herkner

Reviewed by:
Rating:
4
On 18. Februar 2017
Last modified:10. März 2017

Summary:

Samsung hat dem Galaxy A5 einmal mehr Update verpasst: Die dritte Generation ist nun staub- und wasserdicht nach IP 68. Der Test mit allen Ergebnissen …

Samsung Galaxy A5 (2017)

Foto: mobiwatch

Das Samsung Galaxy A5 (2017) unterscheidet sich vom Galaxy A5 (2016) in etlichen Punkten, doch nicht immer bedeutet das eine Verbesserung. So haben die Koreaner den optischen Stabilisator des Vorjahresmodells weggelassen, was sich in der Qualität der Fotos und Videos niederschlägt, vor allem bei nicht optimalen Lichtverhältnissen. Beide Wertungen fallen daher schlechter aus: Die Fotos schaffen noch knapp ein „Gut“, die Videos kassieren aufgrund des penetrant pumpenden Autofokus lediglich ein „Mangelhaft“. Nur die Audioqualität am Kopfhörerausgang blieb gleich: „Gut“.

Doch es gibt natürlich auch gute Nachrichten: Die Verarbeitungsqualität ist erste Sahne und steht den Flaggschiffen wie dem Galaxy S7 in nichts nach – nun dank IP 68 nicht einmal mehr in puncto Schutz vor Staub und Wasser. Zudem hält der Akku erfreulich lange durch: Mit 45 Prozent über Durchschnitt sollten auch Intensivnutzer durch den Tag kommen, ohne zwischentanken zu müssen. Damit toppt das A5 (2017) sogar das S7, das aktuell 37 Prozent über dem Mittel rangiert.

Der Octa-Core-Prozessor liegt in der Gesamtwertung zwar nur 5 Prozent über dem Schnitt, doch stellt das im Vergleich zum Vorgänger ein Plus von 30 Prozent dar und dürfte zudem den Meisten völlig reichen: In einem grafisch aufwändigen Spiel wie „Dead Trigger 2“ schafft der Proband schließlich 57 von 60 Bildern pro Sekunde.

Nicht zuletzt kam WLAN ac hinzu, Bluetooth sprang von Version 4.1 auf das aktuelle 4.2 und der Speicher hat sich auf 32 (netto: 20,3) Gigabyte verdoppelt. Bei einer gleichbleibenden Preisempfehlung von 429 Euro ohne Vertrag kann sich das sehen lassen.

Vergleicht man den allerdings mit den inzwischen für 479 Euro erhältlichen Galaxy S7, sind die 50 Euro Aufpreis in jedem Fall eine gute Investition. Denn das (noch aktuelle) Flaggschiff hat nicht nur einen weitaus kräftigeren Prozessor, sondern schneidet vor allen Dingen auch multimedial durch die Bank weg besser ab. Da muss der Preis des A5 erst unter 335 Euro fallen, um es spannend zu machen in Bezug auf sein Preis-Leistungs-Verhältnis.

TEST-ERGEBNISSE AUF EINEN BLICK


Das Samsung Galaxy A5 (2015) ist quasi ein S7 mit abgespecktem Prozessor und dafür besserer Akkulaufzeit – doch leider enttäuscht die Kamera, vor allem bei Videos. Wer multimedial aktiv ist, greift daher besser zum nur 50 Euro teureren Galaxy S7. 20.02.2017 © mobiwatch.de

HTC U Ultra + U Play: Details und erste Test-Ergebnisse | Hands-on-Video
Samsung Galaxy A5 vs A3 / 2017 vs 2016: Sound-Check der Generationen | Test
Tagged with →  

Schreibe einen Kommentar