Apple iPad 4

Apple iPad 4
Quelle: Apple

Das Problem kennt man schon vom iPhone 5: Auch die am Dienstagabend vorgestellten Neuheiten iPad 4 und iPad Mini beherrschen zwar LTE, allerdings größtenteils auf Frequenzen, die in Deutschland nicht genutzt werden. Namentlich funken die neuen Apple-Tablets auf 700, 850, 1800, 1900 und 2100 Megahertz, während hierzulande die Bänder 800, 1800 und 2600 Megahertz zum Einsatz kommen. Deckungsgleichheit besteht also lediglich im 1800-Megahertz-Band, das derzeit ausschließlich von der Telekom genutzt wird. Eine Liste der aktuell 60 ausgebauten Städte findet sich hier. Bis zum Jahresende sollen es 100 Städte sein. Mit LTE rechnen dürfen Besitzer von iPhone 5, iPad 4 oder iPad Mini daher lediglich wenn sie in diesen Städten wohnen oder sich aufhalten. Zugleich unterstützen die Modelle mit Mobilfunk-Modem aber auch UMTS, und das sogar mit Dual Cell, kommen also beim Datenempfang auf nominale Übertragungsraten von bis zu 42,4 Megabit pro Sekunde. Allerdings unterstützen noch nicht alle Netzbetreiber überall diese optimierte Nutzung der UMTS-Frequenzen: Wiederum kann lediglich die Telekom Dual Cell flächendeckend im UMTS-Netz garantieren, Vodafone erreicht derzeit nach eigenen Angaben 42 Prozent der Haushalte mit Dual Cell, O2 hat die Sendestationen an neuralgischen Punkten wie Flughäfen oder Bahnhöfen umgerüstet und E-Plus beschäftigt sich noch gar nicht mit dem Thema. Je nach dem, bei welchem Anbieter man ist, kann daher trotzdem der Erwerb der Modellvariante mit UMTS/LTE sinnvoll sein.
apple.com (Spezifikationen iPad 4), apple.com (Spezifikationen iPad Mini)

iPad 4 und iPad Mini: Alle Preise im Überblick, iPad 3 gestrichen
Android 4.1 mit Google Now für S III ist da, erster Erfahrungsbericht
Tagged with →  

Schreibe einen Kommentar